Wie ich mich organisiere | Zeitmanagement und Produktivität

Um überhaupt effektiv lernen zu können, erfordert dies eine gewisse Vorbereitung. Man sollte nicht nur seinen eigenen Lerntypen kennen, sondern auch das Datum der nächsten Klausur. Da fängt es bei vielen schon an. Wer nicht weiß, was wann ansteht, kann sich dementsprechend auch nicht gut vorbereiten. Wer nicht weiß, was er will, hat kein Ziel, auf dass er hinarbeiten kann.

In diesem Artikel möchte ich euch zeigen, wie ich mich organisiere. Dieses System hat sich längerfristig bei mir bewährt. Probiert die Tipps gerne aus, passt sie für euch an und übernehmt sie, wenn sie für euch funktionieren. Ich würde mich freuen, wenn ich den ein oder anderen damit inspirieren kann.

 

Ohne meinen Kalender wäre ich aufgeschmissen. Es ist der Ort, an dem ich alles eintrage: angefangen von Arztterminen über Geburtstage bis hin zu Klausurterminen. Dadurch bekomme ich schnell und einfach einen Überblick über das, was in meinem Leben ansteht. Ich trage dort auch bewusst Verabredungen mit Freunden oder me-time ein, um mir diese Tage freizuhalten.

Ob man nun einen Kalender aus Papier oder doch lieber digital führt, ist jedem selbst überlassen, genauso, wie welches Layout bevorzugt wird. Ich nutze den Moleskine Wochen Notizkalender und bin sehr zufrieden damit. Besonders praktisch finde ich die leere rechte Seite, die viel Platz für die To-do’s der Woche bietet.

 

Mein Projektbuch ist mein Herzstück. Seitdem ich mir ein Buch zugelegt habe, in das ich all meine Ziele, Träume, Wünsche und Projekte schreibe, arbeite ich viel fokussierter daran und erreiche dementsprechend mehr, einfach, weil ich mir viel bewusster darüber bin, was ich wann, wie und warum in meinem Leben machen und erreichen will. Wenn ich das Buch herausnehme, bin ich oft erstaunt, hinter wie vielen Punkten ich ein „erledigt“-Häkchen setzen kann.

 

In meinem Handy nutze ich vor allem die Notizen App, in der ich mir schnell Gedankengänge und Ideen notiere, damit ich sie nicht vergesse. Ich habe meine Notizen in verschiedene Kategorien aufgeteilt, sodass ich sie anschließend auch wiederfinde.

Außerdem speichere ich mir alle Geburtstage im Kalender ab, damit ich an dem Tag erinnert werde und sie nicht vergesse.

 

Für diejenigen, die sich in der Schule befinden, wird dies kein Geheimtipp mehr sein: das gute alte Hausaufgabenheft. Ich nutze parallel zu meinem Kalender noch ein seperates Heft, in welches ich wirklich nur Hausaufgaben reinschreibe. Dies habe ich immer in meiner Schultasche dabei und vermeide damit, dass mein Kalender unübersichtlich wird.

Jeden Sonntag nehme ich mir die Zeit, die nächste Woche zu planen. Ich schaue in meinen Kalender, was ansteht, und in mein Projektbuch, welche momentanen Ziele ich verfolge. Außerdem schaue ich meine Notizen durch und übertrage anstehende Termine in meinen Kalender oder Ideen in mein Projektbuch. Dort hake ich ab, was ich bereits erledigen konnte. Dieses entspannte Sonntagsritual hilft mir, mich auf die neue Woche vorzubereiten und mich zu fokussieren.

 

Tipps, um Aufgaben schneller und besser zu erledigen

  • Kleine Aufgaben, die sich schnell erledigen lassen, gleich ausführen. Dann sind sie erledigt und müllen eure To-do Liste nicht zu.
  • Bei große Projekten lohnt es sich, wenn man diese in kleine Schritte aufteilt. Ich nutze dafür immer einen extra Zettel, auf den ich ganz oben die Aufgabe und darunter die dafür nötigen Schritte in chronologischer Reihenfolge aufliste. Dadurch erscheinen große Aufgaben nicht unmöglich und ihr lauft auch nicht der Gefahr, etwas zu vergessen.
  • Pausen sind wichtig! Hört auf, wenn ihr euch nicht mehr konzentrieren könnt. Sowohl die Qualität als auch die Quantität leiden darunter. Macht eine kurze Pause, geht an die frische Luft, esst und trinkt etwas, und geht dann zu eurer Aufgabe zurück. Ihr werdet sehen, dass ihr mit einem klareren Kopf und neuer Energie zurückkehren werdet und die Aufgabe in viel kürzerer Zeit und mit besserem Ergebnis erledigen könnt.
  • Oft mache ich es so, wenn ich eine Pause von einer bestimmten Tätigkeit benötige, dass ich andere kleine Aufgaben in der Zwischenzeit erledige, die weniger Anstrengung erfordern und Spaß machen. Dies schafft ebenfalls Abstand und Abwechslung und man ist trotzdem produktiv.
  • Jeder kennt die Aufgaben, die man nur ungern erledigt und vor denen man sich drückt, weil man weiß, dass sie viel Anstrengung und Zeit erfordern. Oft verschwendet man auch viel Zeit bei solchen Aufgaben, indem man sich mit Kleinigkeiten aufhält. Deshalb lege ich für solche Aufgaben immer feste Zeitblöcke fest, in denen ich intensiv an den Aufgaben arbeite. Wenn diese Zeit zu Ende ist, soll auch die Aufgabe erledigt sein. Dies motiviert mich, anzufangen, intensiv in der begrenzten Zeit zu arbeiten und letzendlich auch fertigzuwerden und es nicht ewig aufzuschieben.

Wie steht ihr zum Thema Organisation? Seid ihr der totale Organisationsfreak wie ich oder doch eher der Chaot? Lasst es mich gerne in den Kommentaren wissen!

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