Schule zwischen Erziehung und Bildung

In diesem Text möchte ich nicht nur meine Meinung zum Ausdruck bringen, sondern auch eine Frage in den Raum stellen.

Was muss ein Schüler von zu Hause aus mitbringen und was muss der Lehrer vermitteln?
Wir könnten anfangen, eine Liste von Eigenschaften zu nennen, wie z. B. sprechen, zuhören, auf Autoritäten hören und so weiter, aber das löst nicht mal im Ansatz die Probleme.

Wie sollte ein Lehrer mit Schülern umgehen, die die Sachen nicht mitbringen? Aus Sicht des Bildungssystems haben die Eltern versagt, wenn der Schüler diese „Grundeigenschaften“ nicht mitbringt (Behinderungen jeder Art mal ausgenommen, das ist noch mal eine ganz andere Baustelle).

In der Grundschule erziehen die Lehrer noch mit, keine Frage. Siezen, ruhig sein, friedlich miteinander spielen, sie verbringen in einem jungen Alter sehr viel Zeit in der Schule und werden von ihrem Umfeld stark geprägt.

Wenn aber einige wichtige Eigenschaften, die wir eigentlich von der Erziehung verlangen, auf der weiterführenden Schule nicht gegeben sind, wessen Schuld ist das? Die Eltern/Erziehungsberechtigten haben einen Teil dazu beigebracht, aber wie sieht es mit den Lehrern aus? Haben sie eine Mitverantwortung?

Schließlich haben wir in Deutschland einen Schulzwang, wenn wir also unsere Kinder auf Schulen schicken müssen, sollten die Schule nicht auch Verantwortung für das übernehmen müssen, was aus den Kindern wird?

Was denkt ihr? Sollte Teil der Erziehung durch die Eltern sein und was ist Aufgabe der Schule?
Eure Vorschläge in die Kommentare!

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