Die geselleschaftliche Spaltung – Rechts

Zunächst sollte vorangestellt sein, was der Autor der kommenden Zeilen unter rechts versteht. Neben aller Kritik an einer „überkommenen“ binären Einteilung des rechten Lagers, kann man „rechts“ als das bezeichnen, was den „Linken“ weh tut. Die Bejahung des Eigenen und weitertragen des Bewährten sind für uns essentiell.

Das Ende der pseudorevolutionären emanzipatorischen Agenda der „Linken“, die Befreiung aller Lebensbereiche, wohl eher eine Befreiung von ihrer selbst, ist die große Angst in den Augen der selbsternannten Antifa und hysterischen ungeerdeten Jugendlichen heutzutage. Ihre Agenda der zweiten Welle des Sozialismus: Offene Grenzen, Ehe für alle und antiautoritäre Erziehung, löst die gesellschaftlichen Bindungen auf. Frei nach Rousseau sei der Mensch ein unbeschriebenes Blatt Papier. Nun könne er sich frei entfalten.

Wie gewinnt man diesen Menschen für diese Idee?

Auch hierauf hat Rousseau eine Antwort, nämlich die antiautoritäre Erziehung. Die Kinder als Könige, die Asylanten als junge Wilde, Hauptsache die überkommenen Werte, Traditionen und Normen werden überkommen. Sie blenden schuldhaft aus, dass die traditionelle Familie seltener wird, weniger Kinder, Migrantengewalt auf der Straße, Selbstmord und Radikalisierung bindungsloser Jugendlichen. Die „Rechten“ hingegen begreifen sich vielmehr als Kontinuum aus gestern und morgen um den identitären Rapper „Komplott“ wiederzugeben. Nach dem konservativen Pfarrer Hans Milch sind „wir nicht 90 oder 100 Jahre alt, sondern Jahrhunderte und Jahrtausende Jahre alt.“
Eine Befähigung in die Zukunft zu sehen, da man mit der Vergangenheit rückgekoppelt ist das konservative Selbstverständnis. Machen wir uns nichts vor, die Natur des Menschen ist kein leeres Blatt Papier, sie ist die Fortsetzung, einer langer Geschichte. Mein Appell ist, sehen wir der Realität ins Gesicht, beenden wir diese Hyperemanzipation aller Lebensbereiche, sie wird zu einer Emanzipation von unserem Sein an sich. Nicht alles am Westen ist schlecht, Aufklärung, Demokratie und Pluralismus sind wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Gesellschaft, nicht aber in Ehe für alle, Feminismus, Minderheitenüberhöhung und offene Grenzen.
Werden wir unserer Kontinuität wieder Gewahr.

Autor: Nils S.

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