Bedingungslose Liebe – eine Lüge, die du dir selber erzählst, um dich besser zu fühlen

Du liebst nicht bedingungslos und das ist auch gut so.
Was viele Menschen meinen, wenn sie von bedingungsloser Liebe reden,
ist eine Liebe, die nicht transaktionell ist.
Heißt im Klartext, es wird nicht A für B getauscht, wie in einer Geschäftsbeziehung.

Stattdessen wird die Liebe und dazugehörige Dienstleistungen einfach so geboten,
sie sind aber dennoch an Bedingungen geknöpft.
Stellt euch eine beliebige Beziehung vor in der ihr euren Partner liebt,
dann stellt euch ein Szenario vor, dass euch dazu bringt ihn nicht mehr zu lieben.
Spontan fallen mir dutzende ein, in unterschiedlichen Härtegraden und Geschmacksrichtungen.
Hier ist eine Liste für Bedingungen die oft vorkommen:
-Ehrlichkeit
-Treue
-Nicht gewalttätig sein
-Respektvoll
-Gut aussehend
-Kein Serienmörder
-Lebendig

Das sind nur einige von vielen Bedingungen,
die Menschen oft voraussetzen, um jemanden zu lieben.
Und wisst ihr was? Das ist auch völlig in Ordnung.
Bedingungslose Liebe ist etwas für Götter und Idioten.

Stattdessen solltet ihr offen mit euren Bedingungen umgehen
und damit ein Fundament für gesunde Beziehungen legen.
Das gilt übrigens auch für eure Familie, ihr seit nicht verpflichtet jemanden zu lieben und vor allem,
wenn es jemand einfordert, hat er es ganz bestimmt nicht verdient.

Transaktionelle Liebe ist schlecht, bedingungslose Liebe ist gefährlich,
deswegen geht den Mittelweg und legt Spielregeln fest.
Lieben ist so schon schwer genug, also macht es nicht noch schwerer,
indem ihr euch mit Leuten quält die es nicht verdient haben.

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